dankbar
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Manchmal sind es die kleinen Dinge.

Während ich hier im Atelier gerade mit Filzstift-Monotypien (die ich soeben selbstpersönlich erfunden habe) experimentiere, beömmel ich mich gleichzeitig über die ungeheure Auswahl an Filzstiften, die ich mittlerweile besitze. Grob überschlagen sind es wohl zwischen 200 und 300 Stück. Und ja, ich brauch die alle.

[Da gibt es die auf Wasserbasis, die Alkohol-Marker, lichtechte, billige aus dem Discounter, ich habe alleine 30 verschiedene Schwarztöne. Sehr alte, sehr neue, sehr bunte, sehr zarte…]

Ich sitze hier und freue mich, dass ich aus dem Vollen schöpfen kann. Gleichzeitig erinnere ich mich, wie ich in der Grundschule diese tollen Geha-Stifte hatte, die kennt ihr vielleicht sogar. Einen gelben aus dem Set habe ich noch, die hatten so eine tolle Zeichenspitze. Das Pink und das Türkis haben mich damals schon staunen lassen, wie schön Filzstift-Farben leuchten können. Daran freue ich mich heute immer noch.

Ich hätte als Kind niemals gedacht, dass ich einmal so unendliche viele Filzstifte besitzen könnte und gleichzeitig habe ich mir immer gewünscht, dass es einmal so kommen würde. Darüberhinaus hätte ich damals gar nicht gewusst, was für tolle Sachen man damit anstellen kann.

Wie ich da jetzt drauf komme? Einer meiner neueren Zugänge, ein „Staedtler triplus color“, hat exakt (und ich meine exakt!) das gleiche Pink wie mein heißgeliebter Geha-Stift von 1992. Das macht mich nach einem sehr anstrengenden Tag sehr glücklich und ich verspüre wohlige Dankbarkeit.

Filzstift-Monotypie.